Dresscode Hochzeit: So kleiden Sie sich korrekt für die grosse Feier

Dresscode Hochzeit: So funktioniert er!

#1: Einen genauen Blick auf die Hochzeitseinladung werfen

Die meisten Hochzeitspaare überlassen an ihrem grosen Tag nichts dem Zufall – auch nicht die Outfits ihrer Gäste. Deshalb sind auf den Einladungen meist Dresscode-Regeln angegeben, an die man sich möglichst halten sollte:

White Tie

Bei diesem formellsten aller Dresscodes dürfen die ganz grossen Roben ausgepackt werden, denn es werden bodenlange Abendkleider beziehungsweise Fracks eine weisse Fliegen (daher leitet sich auch der Begriff “White Tie” ab) erwartet.

Black Tie

Auch Hochzeiten mit diesem Dresscode sind sehr formell: Frauen* sollten in bodenlangen Abendkleidern oder sehr eleganten, knieumspielenden Cocktailkleidern erscheinen. Von Männern* wird ein Smoking in Schwarz oder Mitternachtsblau mit schwarzer Fliege erwartet.

Formal oder Black Tie Optional

Für Frauen* macht dieser Dresscode kaum einen Unterschied zum klassischen “Black Tie”: Auch hier ist angeraten, ein bodenlanges Abendkleid oder ein schickes Cocktailkleid zu wählen. Männer* können es hingegen eine Spur legerer angehen – in ihrem Fall genügt ein festlicher schwarzer Anzug.

Cocktail oder Semi-Formal

Die richtige Wahl trifft Frau* bei diesem Dresscode, wie es der Name bereits verrät, mit einem Cocktailkleid. Das muss nicht unbedingt klassisch ausfallen, denn im Gegensatz zu “White-” und “Black-Tie” sind bei diesem Dresscode statt gedeckten eher fröhliche, intensive Farben erwünscht. Für Männer* gilt: Statt zu einem schwarzen Anzug lieber zu einem dunkelblauen oder anthrazitfarbenen Exemplar greifen.

Casual

Wenn der Dresscode vom Brautpaar eher informell vorgegeben wird, darf der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Ein hochwertiges Sommerkleid oder ein fließender Jumpsuit sind in diesem Fall genauso gut tragbar wie eine Kombination aus Bluse und Rock. Jeans oder Shorts sollten allerdings auch hier nicht getragen werden – schließlich ist eine Hochzeit immer noch ein besonderer Anlass.

#2: Alte Dresscode-Regeln im Hinterkopf behalten – gegebenenfalls brechen

Nichts sei schlimmer, als der Braut auf ihrer Hochzeit die Schau zu stehlen – so lautete zumindest eine althergebrachte Hochzeitsgast-Weisheit. Dementsprechend waren Outfits in Weisstönen oder auffälligem Rot ein Tabu (außer natürlich ein solcher Dresscode war vom Brautpaar explizit gewünscht). Eine weitere Tradition besagte, dass die Farbe Schwarz für Frauen* auf einer Hochzeit nicht geeignet sei, da mit ihr Trauer ausgedrückt werde.

Diese Auffassungen sind mittlerweile aber überholt. Bei den meisten Hochzeiten gilt heute: Erlaubt ist, was gefällt! Wer auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich vorher beim Brautpaar nachfragen – und sich das Ok für eine “untypische” Outfit-Farbe einholen.

#3: Nackte Haut bewusst einsetzen

Grossflächige Cut-outs, ultrakurze Miniröcke oder extrem tiefe Dekolletés – all das ist auf einer Hochzeit natürlich nicht untersagt, aber drücken wir es so aus: Es gibt bessere Anlässe dafür.

#4: Auch die Location beeinflusst den Dresscode der Hochzeit

Der Ort, an dem gefeiert wird, hat natürlich Einfluss auf die Wahl des passenden Outfits. Findet die Zeremonie in einer kühlen Kirche statt, sollte eine Stola, ein Jäckchen oder ein Blazer übergelegt werden; bei einer Gartenhochzeit im Sommer kann ein Hut nicht nur das Outfit abrunden, sondern auch vor der Sonne schützen. Und auch die Schuhe besser immer an die Location anpassen: Wird beispielsweise auf einer Wiese gefeiert, versinkt man mit High-Heels ganz schnell im Boden, kein Spaß. Alternativ eignen sich hier Schuhe mit Plateau- oder Blockabsätzen.

Quelle: https://www.vogue.de/

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